Netzwerk in Bewegung: Austausch, Innovation und neue Perspektiven auf unserem Netwalking in Adorf
Trotz eines regnerischen Starts ließ sich niemand die Stimmung verderben: Unser diesjähriges Vernetzungstreffen „Netzwerk in Bewegung“ führte uns Anfang Juni nach Adorf im Vogtland. Die Perlmutterstadt bot den idealen Rahmen für einen Nachmittag voller inspirierender Gespräche, spannender Projektvorstellungen aus den Bündnisprojekten und darüberhinaus und persönlichem Austausch – ganz im Sinne der Vogtlandpioniere.
Den Auftakt bildete das Erlebnismuseum Perlmutter. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Rico Schmidt stand die Frage im Mittelpunkt, wie regionale Netzwerke Innovationen fördern und Kommunen bei ihrer Entwicklung unterstützen können.
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Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung des Projekts Dimusa – Digitales Museum in der Stadt. Das Projekt verbindet die Geschichte Adorfs mit digitalen Angeboten und macht kulturelle Orte auf neue Weise erlebbar, berichtet Antje Gossler. Besonders spannend: Über digitale Stationen und interaktive Elemente lassen sich Stadtgeschichte und verborgene Orte entdecken – perspektivisch eine tolle Art die Stadt und deren Geschichte zu entdecken. Wir wünschen der Kommune viel Erfolg bei der Umsetzung und sind schon ganz gespannt!
Anschließend ging es auf den gemeinsamen Netwalking-Rundgang durch Adorf. Ziel war das denkmalgeschützte Trampeli-Haus, das sich Schritt für Schritt von einer historischen Musikinstrumentenwerkstatt zu einem Bildungs- und Lernort entwickelt. Heimat unseres Projektes Bimpeli. Die Führung von mit Günther Fritsch, Bauleitender Architekt vom Verein Klassische Musik Adorf/V. e.V. war sehr eindrucksvoll. Vielen Dank für den Blick aufs und ins Gebäude und die lebendige Schilderung der finanziellen Unterstützung des Vereins und die weiteren Sanierungspläne.
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Beim anschließenden weiteren gemeinsamen Spaziergang blieb viel Zeit für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch über Branchen- und Projektgrenzen hinweg. Gerade diese persönlichen Begegnungen machen das Format „Netzwerk in Bewegung“ aus: unkompliziert, offen und mit viel Raum für neue Ideen.
Den inhaltlichen Abschluss bildete ein Impuls zum Forschungsprojekt ReKon-KI, vorgestellt von Danny Walther (Südwestsachsen Digital e. V.). Im Mittelpunkt standen Möglichkeiten, wie Künstliche Intelligenz künftig bei der Digitalisierung und Erschließung historischer Bestände – beispielsweise von Musterbüchern, Spitzen oder Geweben – unterstützen kann.
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Adorf ist für uns ein tolles Beispiel für eine Kommune, die Tradition und Innovation verbindet und die Chancen geförderter Netzwerkprojekte erfolgreich nutzt.
Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, Gastgebern sowie allen Teilnehmenden, die diesen spannenden Nachmittag mit ihren Ideen, Fragen und Gesprächen bereichert haben.