Thüringer Cluster- und Netzwerktreffen: Gemeinsam die Innovationslandschaft weiterentwickelt
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Wie können Cluster und Netzwerke auch künftig Innovationen vorantreiben und Wertschöpfung in Thüringen sichern? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Thüringer Cluster- und Netzwerktreffen in Erfurt, bei dem Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Clustermanagement und Politik aus Thüringen zusammenkamen.
In ihrem Impuls betonte Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John, dass Thüringen über starke industrielle Kompetenzen, einen leistungsfähigen Mittelstand und großes Innovationspotenzial verfüge. Um diese Stärken noch besser zu nutzen, gelte es, bestehende Strukturen konsequent weiterzuentwickeln und die Vernetzung als Motor für Innovation und Wertschöpfung auszubauen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Weiterentwicklung der Thüringer Clusterlandschaft. In drei interaktiven Workshops wurden zentrale Zukunftsfragen diskutiert – von der nachhaltigen Finanzierung von Clustern über die Sichtbarkeit technologischer Kompetenzen bis hin zur stärkeren Vernetzung von Forschung, Industrie und Kommunen.
Ein Schwerpunkt war die Frage, wie Cluster auch nach dem Auslaufen öffentlicher Förderprogramme langfristig erfolgreich arbeiten können. Die Diskussion mit dne Teilnehmenden ergab, dass dafür klare Profile, attraktive Angebote für Mitglieder und strategische Weiterentwicklungen erforderlich sind.
Die Vogtlandpioniere waren erstmalig zum Treffen eingeladen worden. Für uns spielte die weitere Vernetzung zwischen Forschung, Unternehmen und Kommunen eine zentrale Rolle. Diskutiert wurden unter anderem Ansätze für nachhaltiges Bauen – auch im Bestand – , gemeinsame Modellprojekte und flexible Kooperationsstrukturen. Der gemeinsame Tenor der Diskutanten:innen unter Moderation von Robert Fetter, Geschäftsführer des IAB Weimar und Michael Bär von der LEG Thüringen: Bestehende Netzwerke stärken, Kompetenzen bündeln und neue Partnerschaften fördern – statt zusätzliche Parallelstrukturen aufzubauen.